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Osterfeuer in Göhrenz

15. April 2017 | 18 Uhr | Festwiese/Transval in Göhrenz


10. Göhrenzer Dorffest


Aus der LVZ vom 21.08.2014


Aktueller Stand zum Ausbau der Albersdorfer Straße

 

Zum aktuellen Stand berichtet die LVZ am 06.03.2014 wie folgt:

 

"Markranstädt. In Göhrenz müssen die Anlieger der Albersdorfer Straße weiter Geduld haben. Auch in diesem Jahr wird die Kreisstraße durch den Ort wohl nicht ausgebaut. Dabei hätte sie es wahrlich nötig, findet nicht nur Anlieger Günther Knoth. Es gebe keinen Fußweg, keinen Radweg und der Gesamtzustand sei "wirklich schlimm". Er macht sich Sorgen, dass sich der Umbau soweit verzögert, bis irgendwann kein Geld mehr dafür da ist.

Das Geld für den Umbau sei im Etat eingestellt, beruhigte gestern Kreissprecherin Brigitte Laux. Aber es gebe noch Grundstücksfragen zu klären. Ein Baubeginn könne derzeit noch nicht beziffert werden. "Ein Problem ist, dass nahezu alle Grundstückseigentümer zugestimmt haben, ein Eigentümer sich jedoch im Ausland befindet und nicht greifbar ist", erläuterte Laux. Hier sei eventuell eine Plangenehmigung beziehungsweise ein Planfeststellungsverfahren erforderlich.

Für Letzteres wird meist ein Jahr veranschlagt, die weniger umfängliche Plangenehmigung geht schneller. Hintergrund: Nach beiden Verfahren kann auch gegen den Willen des Eigentümers im öffentlichen Interesse Grund und Boden eingezogen werden. Der Betroffene wird dann entschädigt.

Die bei dem grundhaften Ausbau der Straße notwendige Verschiebung des Zschampert habe die Planung und Vorbereitung sehr aufwendig gemacht, da viele Ausgleichsmaßnahmen auf Grund der Eingriffe in Natur und Landschaft notwendig werden und deutlich höhere Kosten entstehen, erklärte Laux den Zeitverzug. Da der Zschampert ein Gewässer zweiter Ordnung ist, sei die Stadt Markranstädt dafür zuständig.

Beim geplanten "Verlauf des Zschampert in einem natürlichen Wasserbett". habe Markranstädt ein Gutachten beauftragt, welches Lösungsmöglichkeit erarbeitet, hieß es gestern im Rathaus. Bei den Grundstückserwerben habe die Stadt das Landratsamt unterstützt und damit den Prozess deutlich beschleunigt.

Nach Klärung der Fragen rechnet der Kreis mit einer Bauzeit von zwei Jahren. In zwei Abschnitten soll die Baulänge von 1,47 Kilometer bewältigt werden. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 2,5 Millionen Euro. Der Kreis rechnet mit einer Förderung durch den Freistaat in Höhe von maximal 75 Prozent. Damit würden rund 1,65 Millionen Euro Fördermittel fließen, zirka 0,8 Millionen Euro Eigenmittel einschließlich des Anteils von Markranstädt benötigt, so Laux. "

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